Dextrose CAS-Nr. 50-99-7
CAS: 50,99-7
MF: C6H12O6
MW: 180.16
EINECS: 200-075-1
Mindestbestellmenge (MOQ): 1 FCL (Full Container Load)
Dextrose CAS-Nr. 50-99-7
Glucose, kurz für rechtsdrehende Glucose, ist ein Stereoisomer des Glucosemoleküls. Es ist biologisch aktiv und trägt die Hydroxylgruppe (OH) am unteren chiralen Kohlenstoffatom, das sich räumlich rechts befindet. Das Molekül kann in offenkettiger (acyclischer) und ringförmiger (cyclischer) Form vorliegen und besitzt zwei Isomere, α- und β-Glucose. Sie ist die Hauptenergiequelle in Form von ATP für Lebewesen. Glucose kommt natürlich vor und findet sich in Früchten und anderen Pflanzenteilen in freier Form. Bei Tieren entsteht sie durch den Abbau von Glykogen in einem Prozess, der als Glykogenolyse bekannt ist. D-(+)-Glucose wird als Standard zur Bestimmung des Gesamtzuckergehalts in hydrolysierter Stärke mittels der Phenol-Schwefelsäure-Methode verwendet. Sie findet auch Verwendung bei der Herstellung von Nährmedien für die Kultivierung bestimmter Hefezellen. Darüber hinaus wird sie therapeutisch zum Flüssigkeits- und Nährstoffersatz eingesetzt, beispielsweise in Form von Glucose-Sirup und Glucose-Pulver. Es kann durch enzymatische Spaltung von Stärke gewonnen werden, daher gibt es zahlreiche Quellen wie Zuckerrohr, Zuckerrüben, Mais (Maissirup), Kartoffeln und Weizen. Heutzutage wird die Stärkehydrolyse im großen Maßstab zur Herstellung von Glucose eingesetzt.
| Schmelzpunkt | 150–152 °C (Lit.) |
| Alpha | 52,75 º (c=10, H2O, NH4OH 25 ºC) |
| Siedepunkt | 232,96 °C (grobe Schätzung) |
| Dichte | 1.5440 |
| Schüttdichte | 630 kg/m³ |
| Brechungsindex | 53 ° (C=10, H2O) |
| Lagertemperatur | Raumtemp |
| Löslichkeit | H₂O: 1 M bei 20 °C, klar, farblos |
| pka | pKa 12,43 (H2O,t = 18) (Näherungswert) |
| bilden | Kristallines Pulver |
| Farbe | Weiß |
| PH | 5,0–7,0 (25 °C, 1 M in H₂O) |
| Geruch | Geruchlos |
| PH-Bereich | 5.9 |
| biologische Quelle | Weizen |
| Optische Rotation | [α]25/D +52,5 bis +53,0°(lit.) |
| Wasserlöslichkeit | Löslich |
| λmax | λ: 260 nm Amax: 0,03 λ: 280 nm Amax: 0,02 |
| Merck | 14,4459 |
| BRN | 1281608 |
| Henrysche Konstante | 7,8×108 mol/(m3Pa) bei 25℃, Qin et al. (2021) |
| Stabilität: | Stabil. Zu vermeiden sind starke Oxidationsmittel. Brennbar. |
| Funktionen der Inhaltsstoffe in Kosmetika | FEUCHTIGKEIT |
| InChI | 1S/C6H12O6/c7-1-2-3(8)4(9)5(10)6(11)12-2/h2-11H,1H2/t2-,3-,4+,5-,6+/m1/s1 |
| InChIKey | WQZGKKKJIJFFOK-DVKNGEFBSA-N |
| LÄCHELT | OC[C@H]1O[C@H](O)[C@H](O)[C@@H](O)[C@@H]1O |
| LogP | -2,490 (geschätzt) |
| CAS-Datenbankreferenz | 50-99-7 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemiereferenz | Glukose (50-99-7) |
| EPA-Stoffregistersystem | Dextrose (50-99-7) |
| Sicherheitsinformationen |
| Gefahrencodes | Xi,Xn |
| Risikohinweise | 36/37/38-63-62-46-36/38-21 |
| Sicherheitshinweise | 26-36/37-24/25-53-25 |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | LZ6600000 |
| F | 3 |
| Selbstentzündungstemperatur | 500 °C |
| TSCA | TSCA gelistet |
| HS-Code | 17023051 |
| Speicherklasse | 11 - Brennbare Feststoffe |
| Daten zu Gefahrstoffen | 50-99-7 (Daten zu Gefahrstoffen) |
| Toxizität | LD50 oral bei Kaninchen: 25800 mg/kg |
PrProduktanwendung vonDextrose CAS-Nr. 50-99-7
Glukose ist der primäre Brennstoff für die Zellatmung. Während der Verdauung werden komplexe Zucker und Stärke im Dünndarm in Glukose (sowie Fruktose und Galaktose) aufgespalten. Die Glukose gelangt dann ins Blut und wird zur Leber transportiert, wo sie durch eine Reihe biochemischer Reaktionen, die zusammenfassend als Glykolyse bezeichnet werden, verstoffwechselt wird. Die Glykolyse, der Abbau von Glukose, findet in den meisten Organismen statt. Das Endprodukt der Glykolyse ist Pyruvat. Das Schicksal des Pyruvats hängt von der Art des Organismus und den zellulären Bedingungen ab. Bei Tieren wird Pyruvat unter aeroben Bedingungen zu Kohlendioxid oxidiert. Unter anaeroben Bedingungen entsteht bei Tieren Laktat. Dies geschieht in der Muskulatur von Menschen und anderen Tieren. Bei starker Belastung führt die Ansammlung von Laktat zu Muskelermüdung und Muskelkater. Bestimmte Mikroorganismen, wie z. B. Hefen, wandeln Pyruvat unter anaeroben Bedingungen in Kohlendioxid und Ethanol um. Dies ist die Grundlage der Alkoholproduktion. Die Glykolyse führt außerdem zur Bildung verschiedener Zwischenprodukte, die für die Synthese anderer Biomoleküle benötigt werden. Je nach Organismus verläuft die Glykolyse in unterschiedlichen Formen, wobei zahlreiche Produkte und Zwischenprodukte entstehen können.
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